Samstag, 25. Mai 2013

  Nachtrag - Freitag

Was für eine Nacht, die hupende Eisenbahn fuhr dreimal durch unser Bett und am frühesten Morgen ging der Rummel an der Tankstelle los.
Genau hinter einer Tankstelle neben einer Hauptstrasse
..der war noch das Netteste dort
 Wir hatten die Wetteraussichten gecheckt und festgestellt, dass für die West-Kootenays eine Unwetterwarnung herausgegeben wurde.
So wurde kurzerhand umdisponiert. Wir ließen uns Zeit am Morgen, skypten ausgiebig und fuhren dann zum shoppen. Wir zu BestBuy, EJos zu ROSS. Beide waren wir erfolgreich.
Wir hatten vor noch das Städtchen zu erkunden, aber der Himmel wurde verhangen sodass wir entschieden weiterzufahren.
Es ging dann doch wieder auf die I 90 W, wir ließen die große Stadt SPOKANE links liegen und fuhren Richtung Canada.
Das war dann glaube ich der sechste Bundesstaat den wir erreichten..

Nach der I 90 W ging es auf dem Hwy 395 weiter


Überall sehr hoher Wasserpegel
Einfach nur schön...
Der Hwy 395 war erst breit, wurde aber immer schmäler und wir kamen durch nette Dörfer.
Das Wetter hielt sich einigermaßen ,wir hatten ca. 15 °C.
Später überquerten wir den mächtigen Columbia-River

 und schon um 16 Uhr waren wir in CANADA, British Columbia.



In GRAND FORKS stellen wir uns auf einen städtischen Platz, da wir abends in einen Pub wollten. Leider wurde nichts daraus wegen Platzregen.



Freitag, 24. Mai 2013

Donnerstag


Heute war ein reiner Fahrtag. Nach der windigen, kalten Nacht hatten wir etwas länger geschlafen und sind um 9 Uhr auf Strecke. (So sah es bei unserem Nachbarn aus s.u.)
GSD hatten wir nicht diesen Stellplatz

Immer die I 90 West und beim Homestake Pass (ca.2000 m) tat sich eine wunderschöne Schneelandschaft auf.

Später kam Nebel dazu und in Deer Lodge (1500 m) wo wir einkauften und einen Lunch hatten, lag auch auf der Strasse noch richtig Schnee.

Im weiterer Verlauf (so ca. ab Exit 175) wurde es etwas weniger und die Landschaft MONTANAS zeigte sich spätestens am Nachmittag von seiner besten Seite. Sonne, bauschige Wolken, Wälder und ein saftiges Grün begleite uns.





Die Pazific Time schenkte uns dann auch noch eine Stunde,wir  kamen gut voran und erreichten einen weiteren Bundesstaat: IDAHO.


In Coeur d´Alene (einem Tip von Ulrike u. Rüdiger) kamen wir um ca. 17 Uhr an. Ein wirklich bezauberndes Städtchen, nur kein Platz für ein Wohnmobil. Es war inzwischen richtig warm geworden die Leute liefen mit kurzen Hosen herum.

Etwas ausserhalb fanden wir einen RED LOBSTER zum Essen und suchten uns dann einen Campground aus. Dieser war nicht so einfach zu finden und wir waren erst bei Dunkelheit am Platz.
Die Tages-Kilometer waren heute mit 645 km sehr viel, aber trotzdem war es ein schöner Tag.
Meine Urlaubs-CDs wurden rauf und runter gespielt...Danke Norbert, Sonja M und NachbarThomas
und wir haben lauthals mitgesungen.

In Coeur D´Alene verabschieden wir uns von der Interstate 90 West die weiter in den Bundesstaat Washington führt.Wir werden auf Nebenstrecken nun Richtung Canada weiterfahren.
Letztes Update: Wir haben im Wetter Kanal gesehen, dass für West Kootenays eine Unwetter Warnung herausgegeben wurde. Also streichen wir die Weiterfahrt Richtung Norden, bleiben erstmal hier für den Tag und versuchen es weiter westlich bei Grand Forks.

Dienstag und Mittwoch

Die letzen zwei Tage verbrachten wir im YELLOWSTONE NATIONALPARK, einem Highlight
bei der Planung  unserer Reise.
Von Cody  geht es kurz durch den Buffalo Bill State Park

Wir lassen die Landschaft auf uns wirken. Am Shoshone River entlang, durch das Shoshone Valley hinein ins Wapiti Valley…..einfach nur wunderschön.
 Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir um die Mittagszeit den Y-NP und staunten, dass doch noch so viele Schneereste da waren.
 In herrlichen Farben lag der Yellowstone Lake vor uns. Es ist einer der höchstgelegensten Seen Nordamerikas. Wir hatten einen gigantischen Blick vom Lake Butte Overlook auf den See.
Das Visitor Center an der Fishing Bride hatte sogar noch geschlossen.
Wir folgten einem Tipp, zuerst den Canyon Loop zu den Wasserfällen zu nehmen. Sehr beeindruckend was uns da erwartete.
 
Die Tiersichtungen waren auch recht ergiebig: Murmeltier, Rehe, Bison, Wolf usw.

Am nächsten Morgen ging es extrem früh auf Pirsch. 6:30 Uhr war Abfahrt vom teuersten Campground unserer bisherigen Reise (noch nicht mal eine Dusche am Platz ! aber dafür Bärenwarnung !).
Die Rundfahrt führte uns südlich durch endlose Wälder. Schon um 9 Uhr waren wir beim
berühmten „OLD FAITHFUL“, der für uns (und noch mehrer Hundert andere Schaulustige)
gleich eine halbe Stunde später seine Show abzog.

Auf der Suche nach weiteren Tieren trafen wir wieder nur Bisons, Elks und Rehe.
Weg da - jetzt komm ich
Mit vielen Haltestopps an den Aussichtspunkten, kurzen Trails und Kaffeepausen verlassen wir am Nachmittag am Nord-Ausgang den Park.
kurz vor Mammoth Hot Springs

Der Yellowstone National Park ist ein Wunderland der Wildnis. Mit Gebirgslandschaften, heißen Quellen, Geysiren, Bächen und Flüssen, Wasserfällen, Schluchten, Seen, Wiesen und Wäldern und einer abwechslungsreichen Tierwelt.
In der kurzen Sommersaison sollen einige Millionen Besucher in den Park kommen. Wir waren froh, dass es noch relativ ruhig zu ging.
Im weiteren Tagesverlauf erreichten wir MONTANA und hatten ein total anderes Landschaftsbild. Cowboyland mit schneebedeckten Bergen und viel Grün.
In Bozeman fanden wir einen KOA Campingplatz und wurden durch die starken Winde, die inzwischen aufkamen, hin- und her geschüttelt.

Montag, 20. Mai 2013

MONTAG

Es hat gerüttelt und geschüttelt, der Zug fuhr zweimal durch unser Wohnmobil, aber wir fühlen uns gut. Es ist sieben Uhr, Günter kommt schon vom Duschen und heute fahren wir weiter nach CODY. Buffalo Bills Stadt.
So einen perfekten Campground hatten wir auch noch nicht. Alles tiptop sauber, die Waschräume hatten sogar Kosmetikspiel, Föhn und Kindersitz für die Toilette.
Mülltrennung wurde auch großgeschrieben.
Halb Neun fuhren wir durch das Grasland der Big Horn Mountain Region, die übrigens eine Schwester der großen Rocky Mountains sind. Wieder fuhren wir Richtung Westen und über das Grasland fegten heftige Windböen. Unser RV wurde regelrecht hin- und her geschüttelt. Erst war es sonnig bei 10°, aber kurz vor dem Ziel CODY, türmten sich gewaltige Wolken auf und es fing an zu tröpfeln.
Schon um 10 Uhr waren wir auf dem Campground eingerichtet und kurz danach mit einem RV auf dem Weg in das Buffalo Bill Museum.

Es war der legendäre Buffalo Bill Cody, der 1901 diesen Ort als „Gateway to Yellowstone“ gründete. Bis heute steht er ganz im Zeichen der Wildwest Ikone. Wir hatten uns richtig Zeit genommen für das Museum und waren mächtig beeindruckt was wir dort alles zu sehen bekamen. Anschließend  spazierten wir noch im Städtchen herum, inzwischen scheinte die Sonne und es war wärmer geworden.
Natürlich mussten wir auch das legendäre IRMA Hotel anschauen. 



Ein kleines, aber feines Miniatur-Museum wurde auch noch besucht.
Dann mussten wir noch einkaufen für die nächsten Tage und Essen gehen in Cassie´s Supper Saloon. Eine alten Kneipe mit Bars und Tanzboden für das abendlichen Vergnügen. Leider ist auch das erst in der Saison aktuell.

Wieder hatten wir Full-Hook-Up und was das bedeutet bleibt dem aufmerksamen Leser nicht verborgen.
Wir saßen noch gemütlich zusammen und das Licht ging wieder recht früh aus.